Spiele zur Raumwahrnehmung

Little Room

Das Konzept des Little Rooms wurde entwickelt von Lilli Nielsen, einer der dänischen Psychologin und Pädagogin. Ursprünglich entwickelt wurde der Little Room für Kinder mit Sehstörungen, er eignet sich aber auch hervorragend für die Frühförderung im motorischen Bereich.

Der Little Room ist buchstäblich ein sehr, sehr kleines Zimmer - der Größe des Kindes so angepasst, dass das Kind mit jeder Bewegung in Kontakt mit Spielzeug oder einer Begrenzung kommen kann. Wichtiges Merkmal ist hier neben den stimulierenden Eigenschaften des Spielzeugs die Objektpermanenz: Die Spielzeuge bewegen sich nicht im Raum, sondern bleiben konstant an der selben Stelle. Blinden Kindern hilft das bei der Entwicklung von Raumwahrnehmung. Kinder mit motorischen Problemen unterstützt es beim Verständnis von Ursache und Wirkung: ich mache diese Bewegung, und erhalte verlässlich jedes Mal das selbe Resultat.

Little Rooms lassen sich mit wenig Aufwand selbst bauen und mit stimulierenden Spielzeugen und Farben ausstatten.